Verschiedene Bodenbeläge: Teil 2

Neben Laminat, PVC, Linoleum und Teppich kommen noch andere Fußbodenbeläge zum Einsatz. Weit verbreitet sind beispielsweise Dielen und Parkett. Sie bestehen aus dem natürlichen Rohstoff Holz und vermitteln eine angenehme Atmosphäre. In der Küche und im Bad werden oftmals Fliesen aus Keramik genutzt.

Bodenbeläge für die Küche und das Badezimmer

Bodenbeläge - Fliesen für Küche und Bad
Bodenbeläge – Fliesen für Küche und Bad – © knipseline by pixelio.de

In Räumen, in denen hohe Luftfeuchtigkeit herrscht und wo auch schnell größere Mengen Wasser auf den Fußboden gelangen können, empfiehlt sich das Verlegen von Bodenbelägen, die wasserundurchlässig sind und dadurch größere Schäden verhindern können. Vor allem Keramikfliesen haben sich in Deutschland in den letzten Jahren durchgesetzt. Sowohl die Fliesen als auch die Fugen bieten einen ausreichenden Schutz vor Feuchtigkeit, sodass die darunter gelegenen Stockwerke keinen Wasserschaden zu befürchten haben, wenn beispielsweise eine defekte Waschmaschine ausläuft.

Bei der Herstellung von Fliesen wird darauf geachtet, dass die europäische Normvorschrift DIN EN 14411 bezüglich des Wasseraufnahmevermögens erfüllt wird.

Bodenbeläge für ein angenehmes Wohnklima

Für Bodenbeläge in Wohnzimmern bieten sich vor allem natürliche Materialien an. Holz ist sehr geeignet, da es hygroskopische Eigenschaften hat. Das heißt, es ist in der Lage, Feuchtigkeit aus der Luft aufzunehmen, diese zu binden und im Bedarfsfall schnell wieder abzugeben. Dadurch sorgt Holz für gleichbleibende Bedingungen und ein angenehmes Wohnklima. Es kommt sowohl bei Dielen- als auch bei Parkettböden zum Einsatz. Beide bestehen aus Vollholz. Dielen sind meist raumlange Bohlen. Bei Parkett handelt es sich hingegen um kleine Holzstücke, die auf dem Untergrund zu einem Muster zusammengesetzt werden. Dies kann durch vollflächiges Verkleben oder aber per Klick-Mechanismus erfolgen.

Weitere mögliche und umweltverträgliche Materialien für Bodenbeläge sind Kork und Naturkautschuk.