Parkett sanieren – So machen Sie es richtig

Falls Sie wegen eines renovierungsbedürftigen Parkettbodens gerade überlegen, ein Handwerks-Unternehmen für die Sanierung zu beauftragen, warten Sie bitte, bis Sie diesen Artikel zu Ende gelesen haben. Ein renovierungsbedürftiges Parkett zu sanieren ist womöglich gar nicht so schwer wie Sie denken. Selbstverständlich hängt der Arbeitsaufwand für die Sanierung von der Stärke der Abnutzung Ihres Parkettbodens ab. Die Arbeitsschritte für die Sanierung eines Parkettbodens kann unter Umständen auch von Laien durchgeführt werden. Mit der Hilfe einiger Informationen und den richtigen Arbeitsmitteln können Sie die Arbeit womöglich auch selbständig erledigen und sich das Geld für ein Handwerksunternehmen sparen.

Abschleifen des Parketts

Vor dem Abschleifen des Parkettbodens sollten Sie zunächst prüfen, ob sich auf dem Parkett noch alte Beläge wie beispielsweise Teppich-Kleber,Teppich-Reste oder Nägel befinden. Diese – falls vorhanden – sollten Sie dann entfernen, um den Schleifvorgang möglichst ungehindert durchführen zu können. Dann sollten Sie zudem die Tür aushängen und die Steckdosenleisten sowie die Heizkörper-Elemente abkleben. Nun haben Sie einen ungehinderten Freiraum, um mit dem sogenannten Grob- bzw. Grundschliff zu beginnen, bei dem Sie die überragenden Substanzen die im Laufe der Zeit zwischen den Parkett-Lamellen- und Stäben entstanden sind mithilfe eines Spezial-Schleifmittels ausgleichen. Hierbei sollten Sie diagonal zum Verlauf der Holzfaser schleifen, damit die weichen Stellen nicht ausgeschliffen werden. Die Schleif-Walze sollten Sie während der Vorwärtsbewegung langsam absenken, damit keine Aufsetzspuren auf dem Boden entstehen. Ist der Parkettboden hinreichend ausgeglichen, können Sie mit dem Mittelschliff zur Beseitigung von Überbleibseln des Grobschliffs und für einen feinere Oberfläche beginnen. Hierbei kitten Sie die Ritzen und Fugen zwischen den Parkett-Lamellen mit einem speziellen Fugen-Kitt aus. Danach können Sie mit einem Rand- oder Tellerschleifer die Ränder und Ecken ausgleichen. Der letzte Schleifvorgang ist der Feinschliff. Diesen sollten Sie parallel bzw. quer zum Lichteinfall durchführen. Bei der Schleifrichtung sollten Sie sich nach dem Verlauf der Holzfaser orientieren. Beim Feinschliff sollten Sie zudem darauf achten, dass keine Schleifkörner entstehen, da diese zu sichtbaren Spuren auf dem Parkett führen.

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *