Naturstein versiegeln und seine Haltbarkeit erhöhen!

Naturstein gilt als besonders langlebiger Werkstoff, doch auch dieser muss zusätzlich gegen äußere Einflüsse geschützt werden. Wie Sie Ihren Naturstein richtig versiegeln, darüber informiert Sie Fussbodenbelaege.net an dieser Stelle!

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Das Versiegeln von Naturstein bietet sich nicht in allen Bereichen des Wohnraumes an! © Fussbodenbelaege.net

Natursteinarbeiten gewinnen immer mehr an Beliebtheit – sowohl im Innen- als auch im Außenbereich. Doch auch der als äußerst widerstandsfähig und beständig geltende Werkstoff Naturstein muss zusätzlich behandelt werden, um äußeren Einflüssen wie Schmutz und Feuchtigkeit langfristig standhalten zu können. Daher sollten Sie Naturstein versiegeln oder imprägnieren lassen. Während eine Imprägnierung in den Stein eindringt und erst im Kapillarsystem reagiert, bildet eine Versiegelung eine Schicht auf der Oberfläche. Welche Auswirkungen das hat und was Sie beachten sollten, erfahren Sie in den folgenden Abschnitten!

Naturstein versiegeln: Was bewirkt das eigentlich?

Wenn Sie Naturstein versiegeln, verschließen Sie die Poren des Werkstoffes. Dadurch wird einerseits verhindert, dass Schmutz und Feuchtigkeit in den Stein eindringen können, andererseits kann bereits im Stein vorhandene Feuchtigkeit auch nicht mehr entweichen. Welche Folgen das haben kann, erfahren Sie im nächsten Unterpunkt.

Je nachdem, auf welchem Stoff die Versiegelung basiert, hat sie auch unterschiedliche äußere Auswirkungen auf die Natursteinplatten. Auf Lösemittel basierende Produkte bilden meist eine glänzende Schicht und wirken zudem farbintensivierend. Versiegelungen auf Wasserbasis hingegen schaffen eine matte Schicht ohne farbhervorhebende Wirkung.

Worauf sollten Sie beim Versiegeln von Naturstein achten?

Bevor Sie Naturstein versiegeln, müssen Sie für eine gut gereinigte Oberfläche und einen möglichst trockenen Werkstoff achten. Ansonsten kann die Versiegelung möglicherweise ihre Schutzwirkung nicht entfalten. Außerdem können Flecken und dauerhafte Farbveränderungen entstehen. Achten Sie auch darauf, dass eine Versiegelung weder für den Außenbereich, noch für Küchenarbeitsplatten geeignet ist. Im Außenbereich kann es im Winter zu Frostschäden kommen, da die im Naturstein enthaltene Feuchtigkeit nicht entweichen kann und im Kapillarsystem gefriert. Für eine Arbeitsplatte ist eine Versiegelung nicht geeignet, da sie nur selten hitzebeständig und kratzfest ist. Auch sollten Sie beachten, dass sich bereits verlegte Platten von der Bodenverklebung lösen können, wenn Sie den Naturstein nicht fachgerecht versiegeln. Auch dieser Effekt ist eine Folge der im Stein enthaltenen Feuchtigkeit, welche nicht mehr an die Luft abgegeben werden kann. Bei Unsicherheiten sollten Sie Ihren Naturstein daher vom Fachmann versiegeln lassen, um die genannten Schäden zu vermeiden!

Noch ein Hinweis zum Schluss: Verzichten Sie auf Produkte mit chlorierten Wasserstoffen (CKW)! Denn diese Mittel sind sowohl für Anwender als auch für die Natur schädlich.

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