Komfortgewinn durch eine Fußbodenheizung

Gerade in neu gebauten Häusern kommt in Deutschland immer häufiger eine Fußbodenheizung zum Einsatz. Dabei handelt es sich um eine sogenannte Flächenheizung, das heißt, dass sie die Wärme über die gesamte Fläche des Fußbodenbelags abgibt.

Arten der Fußbodenheizung und deren Einsatzgebiete

Warmwasser-Fußbodenheizung in Schneckenform
Warmwasser-Fußbodenheizung in Schneckenform - © RainerSturm by pixelio.de

Eine Fußbodenheizung kann unter vielen Bodenbelägen zum Einsatz kommen. Besonders im Badezimmer sorgt sie für warme Bodenfliesen. Aber auch unter Laminat findet man diese Form der Heizung häufig. Bei Teppichböden sollte darauf geachtet werden, dass sie für das Verlegen auf Fußbodenheizungen geeignet sind, das heißt, dass sie den Wärmeaustausch nicht zu stark hemmen.

Es gibt zwei unterschiedliche Bauformen der Fußbodenheizung: die Elektroheizung und die Heizung mit warmem Wasser. Bei letzterer Variante werden die Warmwasserrohre, die in der Regel aus Polyethylen bestehen, unter dem Estrich verlegt. Dabei sind drei verschiedene Verlegeformen verbreitet. Meist werden die Rohre der Fußbodenheizung schneckenförmig verteilt. So kann die Wärme gleichmäßig im Raum verteilt werden. Seltener kommen auch die Mäanderform bzw. eine Verlegung in modularer Form zum Einsatz.

Für die Elektroheizung werden Widerstandskabel oder auch Folien mit Heizleitern verwendet, die unter dem Estrich verlegt werden. Aufgrund ihrer geringen Dicke kann man die Heizleiterfolien sogar direkt auf dem Estrich verteilen. Im Bad und in der Küche, wo sehr schnell Feuchtigkeit auf den Boden gelangen kann, werden zu Sicherheit geerdete Leitungen eingesetzt. Die genauen Auflagen zum Verlegen einer Fußbodenheizung findet man in der DIN EN 1264.

Eigenschaften der Fußbodenheizung

Die Fußbodenheizung punktet durch die Möglichkeit der freien Gestaltung der Räume. Heizkörper behindern nun nicht mehr beim Aufstellen von Möbeln oder anderen Einrichtungsgegenständen und stören die Optik nicht. Eine Flächenheizung minimiert die Ausbreitung von Schimmel.

Als Nachteile sind die höheren Kosten für den Einbau sowie die aufwendigen Reparaturarbeiten zu nennen. Außerdem benötigt eine Fußbodenheizung mehr Zeit, um einen Raum zu erwärmen.

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