Positives Wohnklima durch die Feng-Shui-Raumgestaltung

Feng Shui ist eine aus China stammende Harmonielehre, welche die Lebensqualität der Menschen positiv beeinflussen soll. Mit der Feng-Shui-Raumgestaltung werden verschiedene Regeln befolgt, welche „verstockte Energien“ aus den Räumen vertreiben sollen und die positive Energie „Qi“ frei fliesen lassen.

Ein Spiegel im Schlafzimmer ist nach den Regeln der Feng-Shui-Raumgestaltung für einen erholsamen Schlaf nicht förderlich. © CFalk / pixelio.de

Das Prinzip der Raumgestaltung nach Feng-Shui basiert auf einem chinesischen Philosophiesystem, nach dem einzelne Räume und die vorhandenen Möbelstücke nach den Himmelsrichtungen ausgerichtet werden, um so den Menschen mit seiner Umgebung in Harmonie zu bringen. In den letzten Jahren haben die Lehren des Feng Shui an Popularität gewonnen und werden deshalb auch gerne in der westlichen Architektur und Innenarchitektur angewandt.

Ausrichtung der Wohnräume nach Himmelsrichtungen

Die meisten Menschen verbringen mehr als ein Drittel ihrer Freizeit im Schlafzimmer, was es zum meist genutzten Raum in einem Wohngebäude macht. Um einen guten und erholsamen Schlaf zu bekommen, ist die Ausrichtung des Zimmers von besonderer Bedeutung. Nach den Lehren des Feng Shui wird das Schlafzimmer in Richtung Norden, Nordwesten oder Westen ausgerichtet, da es dem Schlafenden so gelingt, zur Ruhe zu kommen und zu regenerieren. Nach der Feng-Shui-Raumgestaltung ist es von besonderer Bedeutung, das Kopfteil des Bettes an eine feste Wand zu stellen. Zudem darf das Bett nicht zwischen Tür und Fenster platziert werden da ansonsten die positive Energie nicht ausreichend im Raum zirkulieren kann. Auch wirken sich Balken und scharfe Kanten ungünstig auf das Wohlbefinden der Bewohner aus und auch ein Spiegel gegenüber dem Bett ist für einen erholsamen Schlaf nicht förderlich, da er zu viel Yang-Qi (Aktivität) erzeugt.
Das Wohnzimmer wird nach der Feng-Shui-Raumgestaltung nach Süden, Südosten oder Osten ausgerichtet. Diese Himmelsrichtungen bewirken auch in Küchen und häufig genutzten Arbeitszimmern ein positives Raumklima.

Raumgestaltung nach Feng Shui: Was Sie beachten sollten!

Im Wohnzimmer findet die Kommunikation der Bewohner untereinander statt. Deshalb soll dieser Raum ein Platz zum Verweilen sein. Sitzgruppen aus einzelnen Möbelstücken, welche um einen ovalen oder runden Couchtisch angeordnet werden, eignen sich nach der Feng Shui Raumgestaltung besser für ein positives Wohnklima als eine große, feste Sitzlandschaft. Die einzelnen Sitzelemente lassen einen offenen Blick durch den Raum zu und bilden nach Feng Shui die Grundlage für eine perfekte Harmonie im fertig eingerichteten Wohnraum.
Die wichtigste Lehre für das Einrichten eines Arbeitszimmers nach der Feng-Shui-Raumgestaltung ist, dass der Arbeitende niemals mit dem Rücken zur Tür sitzen sollte, sondern hinter einer massiven Wand oder einem massiven Möbelstück. Ein Arbeitsplatz aus dem Rohstoff Holz fördert zudem die Kreativität sowie die Leistungsfähigkeit. Auch Grünpflanzen beeinflussen die positive Energie in einem Raum. Helle Wandfarben, wie weiß oder gelb, eignen sich besonders gut für das Arbeitszimmer.
Ein gepflegtes Bad ist für einen harmonischen Energiefluss besonders wichtig. Tropfende Wasserhähne sowie ein offener WC-Deckel gelten nach der Feng-Shui-Raumgestaltung als nicht Harmonie-fördernd, da sie Aktivität und somit Unruhe verursachen. Blaue Farbtöne verleihen dem Badezimmer hingegen eine besonders positive Atmosphäre und lassen sich leicht durch den Kauf blauer Handtücher realisieren.

Fazit

Die Feng-Shui-Raumgestaltung ist eine chinesische Philosophie, die das Wohlbefinden in den eigenen vier Wänden fördern soll, indem sie die Bewohner harmonisch in ihr Umfeld einfügt. Berücksichtigt werden nicht nur die Ausrichtung der einzelnen Zimmer nach den Himmelsrichtungen, sondern auch die Anordnung der Möbelstücke sowie die Farbgestaltung der Wohnräume.

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