Die richtige Dämmung unter der Fußbodenheizung spart Heizkosten!

Beim Verlegen einer Fußbodenheizung sollte unbedingt auf die richtige Dämmung geachtet werden. Denn ist diese fachgerecht erfolgt, trägt sie nachhaltig dazu bei, Heizkosten effizient zu senken.

Eine nicht gedämmte Fußbodenheizung ist ein regelrechter Wärmefresser. Die richtige Dämmung verhindert nicht nur Wärmeverlust, sondern spart auch Heizkosten – Vor allem in der kalten Jahreszeit ein aktuelles Thema aufgrund steigender Gas- und Ölpreise und der damit verbundenen finanziellen Mehrbelastung. Fußbodenbeläge.net informiert Sie über die wichtigsten Punkte.

Dämmung unter Fußbodenheizung verhindert Wärmeverlust

Die Funktion einer Fußbodenheizung besteht darin, großflächig und gleichmäßig Wärme abzugeben und auf diese Weise für ein angenehmes Raumklima zu sorgen. Bei einer nicht ausreichenden Dämmung unter der Fußbodenheizung wird die Wärme jedoch nicht zielgerichtet abgegeben, zum Beispiel in den Keller oder ins Erdreich. Das ist erstens nicht erwünscht und zweitens in Hinblick auf die Heizkosten wenig effizient. Durch eine fachgerechte Dämmung unterhalb der Fußbodenheizung kann die Wärme dorthin gelangen, wo sie benötigt wird.

Besonders in Mietwohnungen oder in einem hellhörigen Neubau kann zudem über der Wärmedämmung eine Trittschalldämmung verlegt werden, welche dem Lärmschutz dient. Bei einem Teppichboden, der über eine Fußbodenheizung verlegt wird, kann auf eine gesonderte Trittschalldämmung verzichtet werden, denn der Teppich dämmt Trittgeräusche und lässt zudem nicht so viel Wärme durch wie etwa Laminat, Parkett oder ein Steinfußboden. Wird bei der Wärmedämmung auf die Undurchlässigkeit von Wärme geachtet, muss bei der Trittschalldämmung das Material nicht nur schalldämmend sein, sondern auch eine gute Durchlässigkeit der Wärme ermöglichen. Viele Hersteller bieten vorteilhafte Kombinationen aus Wärme-und Trittdämmung zu günstigen Preisen an.

Was bei der Dämmung unter Fußbodenheizungen zu beachten ist

Eine gute Wärmedämmung unter der Fußbodenheizung muss nicht teuer, aber unbedingt überlegt gewählt sein. Die Dämmung im Altbau oder Neubau kann mit Dämmplatten oder Estrich erfolgen. Hinsichtlich des Dämmgrades gibt es bei beiden keinen Unterschied, wohl aber in der Anwendung: Der fließende Estrich wird einfach über die verlegte Fußbodenheizung gegossen; die Verlegung von Dämmplatten macht hingegen mehr Arbeit, da in diese die Aussparungen für die Heizleiter ausgeschnitten werden müssen.

Wärmedämmplatten werden aus verschiedensten Materialien gefertigt wie zum Beispiel Polystyrol, Polyurethan und Mineralfasern. Zu beachten ist, dass ausschließlich ein normgerechtes oder mit einer entsprechenden Prüfung ausgestattetes Material verwendet wird. Ein wichtiges Kriterium ist dabei die Brandklasse: Sie muss mindestens die Stufe B 2 (normal entflammbare Baustoffe) aufweisen, ein Großteil der handelsüblichen Wärmedämmplatten wird jedoch sogar in der Brandklasse B 1 (schwer entflammbare Baustoffe) hergestellt. Zusätzlich muss das Material dem Anwendungstyp WD (Wärmedämmstoffe druckbelastet, unter druckverteilenden Böden) entsprechen. Beide Werte lassen sich dem Beipackzettel des Herstellers bzw. Lieferanten entnehmen.

Die Kosten zur Dämmung von Fußbodenheizungen variieren und sind je nach den zugrunde liegenden Parametern individuell zu berechnen. Gute Fachbetriebe für Dämmungsarbeiten entwickeln gemeinsam mit Ihnen die passende Lösung für Ihr Zuhause.

Fazit

Die Dämmung unter Fußbodenheizungen dient zum einen der Wärme- und zum anderen der Trittschalldämmung. Eine falsche oder gar fehlende Dämmung führt zu unnötigen Wärmeverlusten, wodurch der Wohnraum nicht in der gewünschten Temperatur erwärmt wird. Durch die richtige Dämmung unter der Fußbodenheizung sparen Sie folglich nicht nur Heizkosten, sondern Sie verbessern auch Ihren Wohnkomfort.

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *